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	<title>BBBlogo &#187; Visum</title>
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	<description>Balbutoj de Birke kaj Bertilo</description>
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		<title>&#8220;Warum ich völlig umsonst meinen Geburtstag nicht gefeiert habe&#8221; oder: &#8220;Nordkorea-Fehlplanung&#8221; / &#8220;Kial mi tute vane ne festis mian naskiĝtagon&#8221; aŭ: &#8220;Nordkorea misplanado&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 17:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birke</dc:creator>
				<category><![CDATA[En Germanujo / In Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[En Koreujo / In Korea]]></category>
		<category><![CDATA[Korea-Papierkunst korea paperarto]]></category>
		<category><![CDATA[Koreujo Korea]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkoreujo Nordkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Visum]]></category>
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		<description><![CDATA[Obwohl es mir normalerweise nicht so wichtig ist, meinen Geburtstag zu feiern &#8211; meinen runden Geburtstag vor zwei Wochen hätte ich tatsächlich gern gefeiert. Dass ich es dennoch nicht mal geplant habe, lag an meinem lang gehegten Vorhaben für den Oktober, das sich dann innerhalb von zwei Wochen in Luft aufgelöst hat. Und ich konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="de">Obwohl es mir normalerweise nicht so wichtig ist, meinen Geburtstag zu feiern &#8211; meinen runden Geburtstag vor zwei Wochen hätte ich tatsächlich gern gefeiert. Dass ich es dennoch nicht mal geplant habe, lag an meinem lang gehegten Vorhaben für den Oktober, das sich dann innerhalb von zwei Wochen in Luft aufgelöst hat. Und ich konnte nichts dagegen tun.</p>
<p>Kvakam normale ne estas aparte grave por mi festi mian naskiĝtagon &#8211; mian rondan naskiĝtagon antaŭ du semajnoj mi ja ŝatus esti festinta. La kialo, ke mi tamen eĉ ne planis ion tian, estis mia longe flegita plano por oktobro, kiu forvaporiĝis ene de du semajnoj. Kaj mi ne povis fari ion ajn kontraŭe.</p>
<p class="de">Dieser lang gehegte Plan war ein Kurs in koreanischer Papierkunst für Gehörlose in Nordkorea. Klingt im ersten Moment ein wenig abenteuerlich, war aber eigentlich ein sehr schönes Projekt:<br />
Als ich bei meinem letzten Besuch in Nordkorea 2008 meine in Südkorea gelernte <a href="http://dekoreativ.com/willkommen.html">Korea-Papierkunst</a> auf der Pyongyang Trade Fair präsentiert habe, entstand aufgrund des großen Interesses  die Idee, in Nordkorea einen Papierkunst-Workshop zu machen. Denn die traditionelle Korea-Papierkunst (<em>hanji gongye</em>, im Norden <em>chamji  gongye</em>) wurde in Nordkorea im Unterschied zu Südkorea nicht wiederbelebt und ist daher so gut wie unbekannt. Mit dem Kurs sollte speziell Gehörlosen die Möglichkeit gegeben werden, sich einen handwerklich und fachlichen Vorsprung zu erarbeiten. Es wäre das zweite solcher Projekte geworden, neben einem Filzworkshop, der in diesem Sommer auch erfolgreich durchgeführt wurde.</p>
<p>Tiu longe prilaborata plano estis kurso pri korea paperarto por surduloj en Pjongjango. Tio sonas unuamomente iom aventura, sed principe estis tre bela projekto:<br />
Kiam mi dum mia pasinta vizito en Nordkoreujo en 2008 prezentis en la Pjongjanga Komerca Foiro la <a href="http://dekoreativ.com/willkommen.html">korean paperarton</a>, kiun mi estis lerninta en Sudkoreujo, pro la granda intereso ekestis la ideo fari kurson pri korea paperarto en norda Koreujo. Ĉar la tradicia korea paperarto (<em>hanji gongye</em>, en la nordo <em>chamji  gongye</em>) en Nordkoreujo, male al Sudkoreujo, ne estis revivigita kaj pro tio praktike nekonata. Per la kurso speciale surduloj ricevu eblon havigi al si metian kaj fakan avantaĝojn. Ĝi estus la dua tia projekto, apud feltadokurso, kiu ja sukcese okazis ĉi-somere.</p>
<p class="de">Soweit so gut. Im Juni/Juli haben wir, meine Bekannte und ich, mit der Planung für einen Kurs für 15 Personen begonnen. Kursablauf, benötigtes Material, Zeit &#8211; alles nahm Gestalt an. Finanziert werden sollte das Projekt von der deutschen Botschaft in Pyongyang, aus Mitteln, die speziell dafür gedacht sind, solchen Anschübe zur zukünftigen selbstständigen Arbeit zu unterstützen. Träger war eine nordkoreanische Organisation zum Schutz Behinderter.</p>
<p>Ĝis ĉi tie  ĉio en ordo. En Julio/Junio mia konatino kaj mi komencis planadi kurson por 15 personoj. La taga programo, necesa materialo, tempo &#8211; ĉio pli kaj pli formiĝis. La financado devus okazi fare de la germana ambasadejo en Pjongjango, per rimedoj, kiuj estas speciale intencitaj por subteni tiajn instigojn al estonta memstara laboro. Okaziganto de la projekto estis  nordkorea organizo por la protekto de handikapitoj.</p>
<p class="de">Die erste Hürde war die Papierbeschaffung. Das Papierinstitut Pyongyang wollte meiner Bekannten bis Mitte August Muster für Korea-Papier und Karton vorlegen. Ende August war immer noch keine Rückmeldung gekommen. Mitte September haben wir uns dann Sorgen gemacht und über Alternativen nachgedacht. Die will ich hier nicht ausführen, denn am Ende war es wie wohl so oft in Nordkorea: der Anruf kommt, man muss sofort bereit sein &#8211; und alles löst sich in Wohlgefallen auf. Das Papierinstitut präsentierte wunderbares Korea-Papier in vielen Farben und brauchbaren Karton. Das Projekt schien also zumindest nicht aus ausländischen Papierquellen gerettet werden zu müssen.</p>
<p>La unua obstaklo estis la akirado de papero. La Pjongjanga paperinstituto volis prezenti al mia konatino specimenojn de korea moruspapero kaj de kartono ĝis meze de Aŭgusto. Fine de Aŭgusto ankoraŭ ne estis veninta ajna voko. Meze de Septembro ni komencis zorgi kaj pensi pri alternativaj ebloj havigi paperon. Pri tiuj mi ne volas rakonti detale, ĉar finfine ĉio okazis tiel, kiel ŝajne tre ofte en Nordkoreujo: la telefonalvoko venas, oni devas esti tuj preta &#8211; kaj ĉio solviĝas. La paperinstituto prezentis belegan korean paperon en multaj koloroj kaj bone uzeblan kartonon. La projekto do evidente ne bezonis esti savita el eksterlandaj paperfontoj.</p>
<p class="de">Zwei Wochen vor Abflugtermin hatte ich noch kein Visum. Auch das eigentlich kein Grund zur Sorge, denn es geht in Nordkorea dann am Ende immer alles sehr schnell. Als ich aber eine  Woche vor Abflugtermin immer noch keins hatte, hat meine Bekannte dringender bei der Trägerorganisation nachgefragt &#8211; und keine Antwort bekommen. Gesprächstermine wurden einfach abgesagt oder verschoben, zum Papierkunst-Kurs keine konkrete Aussage gemacht.  Alles lag im Nebel. Einen Tag vor Abflug dann die klare Ansage: der Kurs findet jetzt nicht statt, gebuchten Flug bitte stornieren.</p>
<p>Du semajnojn antaŭ la ekflugotago mi ankoraŭ ne havis vizon. Principe ankaŭ tiu fakto ne estis kialo por zorgi, ĉar ĉio en Nordkoreujo finfine rapide estas solvita. Sed kiam mi unu semajnon antaŭ la ekflugo daŭre ne havis vizon, mia konatino pli preme demandis al la projektgvida organizo &#8211; kaj ne ricevis respondon. Kunvenorendevuoj estis nuligitaj aŭ ŝovitaj, pri la paperarta kurso mem oni ne faris konkretan rimarkon. Ĉio kuŝis en nebulo. Unu aŭ du tagojn antaŭ la ekflugo venis la klara informo: la kurso ne okazos nun, nuligu la menditan flugon.</p>
<p class="de">Und irgendwann auch tatsächlich die Erklärung: die Gehörlosen bekommen eine eigene Unter-Organisation, die dann ab April 2012 in einem eigenen Gebäude sitzen soll. Und dann, wenn das Nest sozusagen vorbereitet ist, ja dann soll endlich der Papierkunst-Kurs stattfinden. Und diese Entscheidung wurde ohne Rücksicht auf bereits bestellte Materialien, zugesagte Finanzierung und gebuchte Flüge getroffen!</p>
<p>Kaj iam aperis vere ankaŭ la klarigo: la surduloj ricevos propran sub-organizon, kiu sidos en propra konstruaĵo ek de Aprilo 2012. Kaj tiam, kiam la nesto estos preparita, por tiel diri, tiam finfine okazu la paperarta kurso. Kaj tion oni decidis sen atento pri jam menditaj materialoj, aprobita financado kaj aĉetitaj flugoj!</p>
<p class="de">Ich bin nach wie vor entsetzt über diesen sorglosen Umgang mit anderer Leute Zeit, Arbeitskraft und auch Geld, denn ich musste natürlich Stornogebühr für meinen Flug zahlen. Es tröstet mich nicht, dass die Leute der Trägerorganisation persönlich den Kurs unbedingt wollten, liebevoll mit vorbereitet haben  und auch lieber früher als später durchgeführt hätten (sie haben meine Bekannte sogar schon gefragt, ob sie denn nicht die Papierkunst unterrichten könnte). Es tröstet mich auch nicht, dass ich diese Fremdbestimmung über anderer Leute Kraft und Pläne auch in Südkorea erlebt habe. Ich möchte einen nordkoreanischen Verantwortlichen greifen und durchschütteln. Dass ich konkret keinen finde, ist vielleicht das Schwierigste &#8211; neben der Tatsache, dass eben einfach so, kurzfristig und undurchsichtig, über meinen Kopf entschieden wurde. Niemand hat mich gefragt, ob ich denn im nächsten Jahr überhaupt kommen könnte. Wenn die Nordkoreaner im nächsten Jahr wirklich noch so einen Kurs machen wollen, dann werde ich mir dreimal überlegen, ob sich dieser Stress wirklich lohnt.</p>
<p>Kiel ajn mi turnas la aferon, mi estas ŝokita pri la nezorga traktado de alihomaj tempo, laborforto kaj ankaŭ mono, ĉar kompreneble mi devis pagi nuligokotizon por mia flugo. Ne konsolas min la fakto, ke la kolegoj de la gvida organizo persone nepre volis la kurson (ili eĉ jam demandis al mia konatino, ĉu ŝi ne povus instrui paperarton). Same ne konsolas min la fakto, ke ankaŭ en Sudkoreujo mi iafoje spertis tian decidadon pri forto kaj planoj de aliaj homoj. Mi ŝatus kapti kaj skui unu el la nordkoreaj respondeculoj. Ke mi konkrete ne povas trovi tian personon, eble estas la malplej facile eltenebla &#8211; krom la fakto, ke simple subite kaj netravideble oni decidis super mia kapo. Neniu demandis al mi, ĉu mi entute povus veni venontjare. Se la nordkoreoj venontjare vere ankoraŭ volos fari tian kurson, tiam mi trifoje pripensos, ĉu indos tia streĉo.</p>
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		<title>Die falsche Botschaft / La malĝusta ambasadejo-mesaĝo</title>
		<link>http://bertilow.com/blogo/2008/10/die-falsche-botschaft-la-malghusta-ambasadejo-mesagho/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 14:28:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birke</dc:creator>
				<category><![CDATA[En Koreujo / In Korea]]></category>
		<category><![CDATA[Korea]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkorea]]></category>
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		<description><![CDATA[Schlimmer geht tatsächlich immer&#8230;
Die Schwierigkeiten mit dem chinesischen Visum hier in Seoul, von denen ich im vorigen Eintrag erzählt habe, waren nichts im Vergleich mit den Schwierigkeiten, die ich hatte um wieder aus Nordkorea rauszukommen. Und schuld, das muss in aller Deutlichkeit gesagt werden, waren nicht die Nordkoreaner. Es lag an den Chinesen.
Pli malbone fakte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="de">Schlimmer geht tatsächlich immer&#8230;<br />
Die Schwierigkeiten mit dem chinesischen Visum hier in Seoul, von denen ich im <a href="http://bertilow.com/blogo/2008/09/im-falschen-land-en-la-malghusta-lando/">vorigen Eintrag</a> erzählt habe, waren nichts im Vergleich mit den Schwierigkeiten, die ich hatte um wieder aus Nordkorea rauszukommen. Und schuld, das muss in aller Deutlichkeit gesagt werden, waren nicht die Nordkoreaner. Es lag an den Chinesen.</p>
<p>Pli malbone fakte ĉiam eblas&#8230;<br />
La malfacilaĵoj pri la ĉina vizo ĉi tie en Seulo, pri kiuj mi rakontis en la <a href="http://bertilow.com/blogo/2008/09/im-falschen-land-en-la-malghusta-lando/">antaŭa afiŝo</a>, estis nenio kompare kun la malfacilaĵoj, kiujn mi havis por denove forlasi Pjongjangon. Kaj la kulpo, tion mi devas diri ĉi tie tre klare, ne estis ĉe la nordkoreoj. Kulpis la ĉinoj. </p>
<p class="de">Aus zeitlichen Gründen hatte ich für Dienstag folgenden Flugplan: mit Air Koryo nach Peking, dann Peking &#8211; Shenyang und Shenyang &#8211; Seoul (den Flug hatte ich bereits vorher). Visumsauskunft: kein Visum erforderlich, weil es ja nur Transit ist.</p>
<p>Pro tempokialoj mi havis la sekvan flugplanon por mardo: per Air Koryo al Pekino, poste Pekino &#8211; Shenyang kaj Shenyang &#8211; Seulo (tiun flugon mi jam antaŭe havis). Vizo-informo: neniu vizo bezonata, ĉar mi ja nur trairas la flughavenon.  </p>
<p class="de">Das hat Air Koryo in Pyongyang leider nicht so gesehen. Weil Peking &#8211; Shenyang eine nationale Fluglinie ist, brauchte ich ein chinesisches Visum. Freitag um 17.00 Uhr dachten wir noch: Kein Problem, es gibt Express-Visa, Montag von 10-12 ist unsere Zeit.<br />
Womit wir nicht gerechnet hatten, war die chinesische Feierwoche, und so standen wir am Montag vor verschlossener Tür. Der Bereitschaftsdienst teilte uns mit, dass es keine Möglichkeit gebe &#8211; höchstens vielleicht, ja, wenn unser deutscher Botschafter einen Brief an die chinesische Botschaft schreiben würde &#8211; dann eventuell, aber sehr wahrscheinlich sei es nicht, dass ich mein Visum bekommen würde.</p>
<p>Pri tio Air Koryo en Pjongjango bedaŭrinde havis alian opinion. Ĉar la linio Pekino &#8211; Shenyang estas nacia fluglinio, mi bezonis vizon. Vendredon je la 5a posttagmeze ni ankoraŭ pensis: Neniu problemo, ekzistas ekspresaj vizoj, lundo inter la 10a kaj la 12a estos nia tempo.<br />
Ni ne antaŭvidis la ĉinan festosemajnon, kaj tiel lundon ni staris antaŭ fermita pordo. La rezerva deĵoranto komunikis al ni, ke ne ekzistas ajna eblo akiri vizon &#8211; krom eble, jes, se nia germana ambasadoro skribus leteron al la ĉina ambasadejo &#8211; tiam eventuale, sed ne tre verŝajne mi povus ricevi mian vizon.</p>
<p class="de">Um das Ganze hier abzukürzen: nichts hat geholfen. Ich habe trotz Brief vom Botschafter den Montag umsonst vor der chinesischen Botschaft zugebracht. Die Bereitschaftsbediensteten haben ab irgendeinem Punkt einfach behauptet, dass ich gar kein Visum brauche, und sind bis zum Schluss nicht mehr von dieser Behauptung abgewichen &#8211; aber schriftlich wollten sie mir das auch nicht geben. Ebensowenig wollten sie persönlich bei Air Koryo anrufen. Es sah am Montag Abend so aus, als sei ich für eine Woche in Pyongyang gestrandet.</p>
<p>Por mallongigi la tutan rakonton ĉi tie: nenio helpis. Malgraŭ la letero de nia ambasadoro mi vane pasigis la lundon antaŭ la ĉina ambasadejo. La rezervo-deĵorantoj ekde iu punkto simple asertis, ke mi tute ne bezonas vizon, kaj ĝis la fino ili ne plu ŝanceliĝis en tiu aserto &#8211; sed ion skriban ili ne volis doni. Same ili ne volis telefoni al Air Koryo. Lundon vespere fakte aspektis kvazaŭ mi fiksiĝus por unu semajno en Pjongjango.   </p>
<p class="de">Air Koryo jedoch wusste doch noch Rat: ein Weiterflugticket mit Air China direkt von Peking nach Seoul. Damit konnte ich dann das Ticket nach Peking kaufen. Die Angestellten bei Air Koryo in Pyongyang haben sogar über den Feierabend hinaus auf mich gewartet, bis ich von Air China zurück war. Das finde ich eine sehr menschliche Geste, und ich werde es ihnen nie vergessen!</p>
<p>Air Koryo tamen trovis helpon: pluflugan bileton rekte de Pekino al Seulo. Kun tiu mi finfine povis aĉeti la bileton al Pekino. La istoj de Air Koryo en Pjongjango eĉ preter la finiĝo de ilia laboro atendis min, ĝis mi revenis de la oficejo de Air China. Tion mi opinias tre homa gesto kaj mi neniam forgesos!</p>
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		<title>Im falschen Land / En la malĝusta lando</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 05:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birke</dc:creator>
				<category><![CDATA[En Koreujo / In Korea]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkoreujo]]></category>
		<category><![CDATA[Südkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Sudkoreujo]]></category>
		<category><![CDATA[Visum]]></category>
		<category><![CDATA[vizo]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern wollte ich eigentlich nach Nordkorea fliegen, zur International Trade Fair in Pyongyang. Ich war eingeladen, mein Visum war ausgestellt, nach einigem Hin- und Her wusste ich auch, wie ich es in Shenyang bekommen würde &#8211; und plötzlich lassen mich die Südkoreaner hier nicht raus. 
Hieraŭ mi volis flugi al Nord-Koreujo, al la Internacia Komerca [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="de">Gestern wollte ich eigentlich nach Nordkorea fliegen, zur International Trade Fair in Pyongyang. Ich war eingeladen, mein Visum war ausgestellt, nach einigem Hin- und Her wusste ich auch, wie ich es in Shenyang bekommen würde &#8211; und plötzlich lassen mich die Südkoreaner hier nicht raus. </p>
<p>Hieraŭ mi volis flugi al Nord-Koreujo, al la Internacia Komerca Foiro en Pyongyang. Mi estis invitita, mia vizo estis preta, post iom da umado mi eĉ sciis, kiel mi akiros ĝin en Shenyang &#8211; kaj subite la sudkoreoj ne lasis min eliri ĉi tie.</p>
<p class="de">Es hing am chinesischen Visum. Überall, wo ich vorher gefragt habe, hat man mir bestätigt, dass ich mit einem Hin- und Rückflugticket kein Problem habe und den Flughafen 24 Stunden verlassen dürfe. Wichtig ist offenbar vor allem, dass die Leute, wenn die Einreise verweigert wird, nicht auf Kosten der Airline zurückgebracht werden müssen.<br />
Und so habe ich sogar noch auf dem Flughafen selbst die Auskunft bekommen, dass es kein Problem sei ohne Visum nach China zu fliegen &#8211; bis die Leute gehört haben, dass ich nach Nordkorea will. Da verlangten Sie plötzlich ein Weiterflugticket oder ein Visum.</p>
<p>Ĉio pendiĝis je la ĉina vizo. Ĉie, kie mi demandis antaŭe, oni konfirmis al mi, ke mi ne havos problemon pri flugbileto tien kaj reen kaj rajtos forlasi la flughavenon por 24 horoj. Evidente gravas, ke la homoj, se ili ne rajtos eniri la alian landon, ne estu transportitaj je la kostoj de la flugkompanio.<br />
Kaj tiel mi eĉ en la flughaveno ricevis la informon, ke ne estos problemo flugi al Ĉinujo sen vizo &#8211; ĝis ili aŭdis, ke mi volas iri al Nord-Koreujo. Tiam subite ili petis pluflugan bileton aŭ vizon.  </p>
<p class="de">Jedem ist natürlich klar, dass man hier in Südkorea kein Visum für Nordkorea bekommt. Ebenfalls keinen Flug der nordkoreanischen Air Koryo. Alle haben verständnisvoll genickt &#8211; und mich nicht fliegen lassen.</p>
<p>Kompreneble al ĉiu estas tre klare, ke oni ĉi tie en Sud-Koreujo ne ricevas nordkorean vizon. Same ne flugon de la nordkorea kompanio Air Koryo. Ĉiu kapjesis tre kompreneme &#8211; kaj ne lasis min flugi.</p>
<p class="de">Geholfen hätte ein chinesisches Visum, natürlich. Eine andere Möglichkeit wäre ein &#8220;Alibi-Flug&#8221; von China in ein anderes Ausland gewesen, mit dem ich wenigestens den Flughafen hätte verlassen können um das Visum und Ticket nach Nordkorea zu bekommen. (Die Idee stammt nicht von mir, das habe ich in Deutschland auf Anraten des Schalterbeamten schon mal machen müssen, man lässt sich dann hinterher einfach das Geld zurückgeben.)</p>
<p>Helpo estus ĉina vizo, kompreneble. Alia eblo estus &#8220;ŝajnflugo&#8221; de Ĉinujo al alia lando, kun kiu mi almenaŭ rajtus forlasi la flughavenon por akiri la vizon kaj flugbileton por Nord-Koreujo. (La ideo de la flugbileto ne estas de mi, tion mi devis fari iam en Germanujo laŭ konsilo de giĉetisto, oni poste lasas al si simple repagi la monon.)</p>
<p class="de">Aber schon eine Bestätigung vom Konsul in Shenyang, dass ich ein Visum bekommen würde, hätte schon gereicht. Ebenso eine Bestätigung von Air Koryo, dass sie einen Flug für mich reserviert haben.</p>
<p>Sed jam konfirmo de la konsulo en Shenyang, ke mi ricevos vizon, estus sufiĉa. Krome konfirmo de Air Koryo, ke ili rezervis flugon por mi. </p>
<p class="de">Aber genau diese beiden Stellen habe ich im Vorfeld nie erreichen können. Keine einzige der angegebenen Nummern hat funktioniert. Denn umgekehrt ist es für die Nordkoreaner in China der Gipfel der Kriminalität, Anrufe aus Südkorea entgegenzunehmen. Anrufe aufs Festnetz werden gar nicht entgegengenommen, Faxe gehen zwar durch, werden aber nicht beantwortet und vielleicht sofort weggeworfen. Einzig möglich sind persönliche Handynummern, aber man stößt da auf sehr ungnädige Leute. Der Konsul selbst war gar nicht begeistert, einen Anruf aus Südkorea zu bekommen (da stand ich nur daneben) und der Mensch von Air Koryo, mit dem ich vom Flughafen aus telefoniert habe, war zwar hilfsbereit, hat sich aber keine Mühe gemacht, langsam und verständlich zu sprechen.</p>
<p>Sed ĝuste tiuj du lokoj ne estis atingeblaj antaŭe. Neniu el la indikitaj numeroj funkciis. Ĉar male por la nordkoreoj en Ĉinujo estas la pinto de krimoj ricevi telefonalvokojn el Sud-Koreujo. Alvokoj al normalaj telefonnumeroj ne estas akceptataj, faksoj trairas, sed ne estas respondataj kaj eble tuj forĵetataj. La sola eblo estas personaj poŝtelefonaj numeroj, sed oni trafas al tre malvolontaj homoj. La konsulo mem tute ne entuziasmis ricevi alvokon el la Sudo (tiam mi nur ĉeestis, kiam konato telefonis) kaj la homo de Air Koryo, kun kiu mi telefonis de la flughaveno, estis ja iel helpema, sed ne faris al si la penon paroli malrapide kaj kompreneble. </p>
<p class="de">So gesehen lebe ich gerade in dem denkbar ungünstigsten Land, in dem man für einen Besuch in Nordkorea überhaupt leben kann.</p>
<p>Se oni rigardas tion, mi ĉi-momente vivas en la plej maloportuna lando, en kiu oni povas vivi por vizito en Nord-Koreujo.</p>
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